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Farbgestalter, mehr als nur Maler
Logo "Ein Gestalter denkt in Kubik statt nur in Quadrat". So beschrieb einst einer meiner Lehrer einen wichtigen Unterschied zwischen Malern und Gestaltern. Doch es gibt noch weitaus mehr Unterschiede zwischen diesen beiden Berufszweigen. Gestalten bedeutet auch immer, etwas zu entwickeln. Bestimmte elementare Grundkenntnise und spezielles fachliches Wissen sind dabei besonders wichtig. Schon in der Ausbildung wird ein Farbgestalter mit Wissen über bildende Kunst, Formen-, Proportions und Farbenlehre, Materialkunde, Kunstgeschichte, das Arbeiten mit Schrift, Städteplanung und einer Vielzahl weiterer Themengebiete geformt. In Bauphysik, Anwendungstechnik und Werkstoffkunde wird ihm der professionelle Umgang mit Arbeitsmaterialien und Werkstoffen beigebracht und auch die Möglichkeiten der visuellen Darstellungsvarianten werden bei ihm verstärkt geschult. Technisches Zeichnen, Wandmalerei und zeichnerisches Darstellen von Objekten sind nur einige der Fähigkeiten, die ein kreativer Gestalter heute beherrschen muss.
Dieses vorhandene, breite Wissen, ist heute einer der Hauptgründe, warum ein staatlich geprüfter Farbgestalter etwas anderes ist, als ein Maler und Lackierer.
 
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